Fette

Fett ist neben den Kohlenhydraten der wichtigste Energielieferant. Zusätzlich erfüllen Fette noch eine Vielzahl anderer lebenswichtiger Funktionen im Körper. Neben der Bereitstellung von Energie sorgen sie dafür, dass die fettlöslichen Vitamine (Vitamin A, D, E, K) aufgenommen werden können. Fettsäuren zählen zu den wichtigen Bestandteilen aller Zellen. Sie sind für den Aufbau von Muskeln und Masse unerlässlich. Außerdem dienen Fette als Ausgangssubstanz für das Hormon Testosteron. Testosteron ist ein androgenes Hormon. Es sorgt für den Transport der Proteine zu den Zellen und damit zum Wachstum der Muskeln an den „richtigen“ Stellen.

Welche Fette sind gut für dich?
Grundsätzlich solltest du mehr pflanzliches als tierisches Fett zu dir nehmen. Pflanzlichen Fette enthalten wenig oder fast kein Cholesterin und wirken sich positiv auf deine Blutfettwerte und dein Wohlbefinden aus. Diese sogenannten „ungesättigten“ Fette, zu denen auch die Omega-3-Fettsäuren zählen, sind für deinen Körper wichtig, da er diese selbst nicht herstellen kann und sie beispielsweise für Hormone oder andere Zellbestandteile braucht.
Fett wird gern verwendet, um den Geschmack von Lebensmitteln zu betonen. Wichtig ist es die Fette mit großer Sorgfalt auszuwählen. Insbesondere gesättigte Fette, die hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln vorkommen, sollten mit Bedacht eingesetzt werden. Auch die sogenannten gehärteten Fette (Transfette), die beispielsweise in Chips, Keksen oder Pommes enthalten sind, haben auf deinem Speiseplan nichts verloren. Sie machen nicht nur dick, sondern auch krank. Vielmehr solltest du gesunde Fette wie Pflanzenöle verwenden. Diese enthalten ungesättigte Fettsäuren, die sich positiv auf die Blutfette und dein Wohlbefinden auswirken. Ebenso sollten die lebensnotwendigen Omega-3-Fettsäuren nicht fehlen. Sie sind essentiell und müssen dem Körper durch die Nahrung zur Verfügung gestellt werden. Sie schützen deine Blutgefäße und reduzieren die Verletzungsanfälligkeit. Dein Herz-Kreislauf-System profitiert ebenfalls von einer optimalen Versorgung. Besonders viele Omega-3-Fettsäuren findest du zum Beispiel in Fisch und Nüssen.

Mittelkettige Fettsäuren, die den an sogenannten MCT (eng. middle chained triglycerides) zu finden sind, haben Vorteile gegenüber den langkettigen Fettsäuren (LCT = eng. long chain triglycerides). Mit einer gemischten Kost werden relativ wenig von diesen MCT aufgenommen. Sie haben eine höhere Wasserlöslichkeit als LCT und gelangen einfacher und wesentlich schneller ins Blut. Im Blut werden sie direkt zur Leber transportiert und stehen den Zellen damit rasch als Energiemolekül zur Verfügung.